Rückblick Degerloch 2017

Für das Projekt in Degerloch konnten wir in den Räumlichkeiten des Jugendhaus Degerloch proben. Das war ein großer Vorteil, da das Jugendhaus direkt neben dem Flüchtlingsheim liegt, so dass wir die Kinder dort abholen konnten. Es gab von Anfang an ein reges Interesse der Kinder an unserem Projekt. Leider war es schwierig, eine feste Gruppe zu etablieren. Viele Kinder brachten ihre kleinen Geschwister mit, auf die sie aufpassen sollten. Andere wiederum durften nur manchmal kommen.

So war es jede Woche eine Überraschung, wer auftauchte. Wir versuchten, uns auf alle Gegebenheiten einzustellen: so gründeten wir eine Spielgruppe für die ganz kleinen Geschwister, da sie zu jung für das gemeinsame Training waren. Außerdem passten wir unser Training an, so dass wir mit verschiedenen Gruppengrößen arbeiten konnten. Nach ein paar Monaten schafften wir es, eine Kerngruppe von zehn Kindern so zu begeistern, dass sie regelmäßig jede Woche kamen. Die anderen versuchten wir, was nicht ganz einfach war, so gut es ging einzubinden. Da immer wieder neue Kinder dazu kamen, war es oft notwendig von vorne zu beginnen.  

 

Wünschenswert wäre es daher für das nächste Jahr, eine stabilere Gruppe zu schaffen, um Fortschritte im Training und gerade im sozialen Bereich machen zu können. 

Rückblickend lässt sich sagen, dass wir es trotz großer Herausforderungen geschafft haben, die Kinder in die Welt des Zirkus einzuführen und ihre Begeisterung dafür zu wecken. Es bestand während der ganzen Zeit ein großes Interesse und eine rege Teilnahme. 

 

 

 

Johannes Alsheimer, Projektleiter Degerloch